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St. Galler Kantonalschwingfest Schmerikon

31. Mai 2026

St. Galler Kantonalschwingfest Schmerikon

Festsieger Werner Schlegel

Beim 111. St.Galler Kantonalschwingfest vom 31. Mai in Schmerikon standen die beiden Toggenburger Eidgenossen Werner Schlegel und Damian Ott im Schlussgang. Schlegel bezwang seinen Verbandskameraden nach 6:21 Minuten mit Übersprung und Nachdrücken. Der Obertoggenburger stellte im Anschwingen Schwingerkönig Armon Orlik und gewann anschliessend alle vier Gänge. Zu seinen Punktelieferanten zählten Lukas Keller, Marcel Mösli, This Kolb und Josias Müller. Ott qualifizierte sich mit fünf gewonnenen Gängen für den Schlussgang und ein Gestellter hätte ihm für den Festsieg gereicht. Trotz der Schlussgangniederlage klassierte er sich auf Rang 2. Nach dem gestellten Gang im Anschwingen gegen Schlegel musste Schwingerkönig Armon Orlik im 3. Gang eine weitere Punkteteilung hinnehmen, diesmal gegen den Thurgauer Teilverbandskranzer Andrin Habegger. Die Ambitionen auf den Festsieg musste der König damit begraben und belegte am Schluss den 3. Rang.

Von den 35 angetretenen Rheintal-Oberländern konnten mit Michael Bernold, Fabian Ulmann und Marco Good drei Schwinger vor die Kranzjungfern treten. Die Kranzausbeute lag hiermit doch eher am unteren Ende der Erwartungen. Dies auch in Anbetracht dessen, dass nach fünf Gängen noch 11 Schwinger unseres Verbandes um Eichenlaub kämpften.

Bestklassierter Rheintal-Oberländer war Michael Bernold, der vier Gänge gewann und zwei stellte. Mit 57.00 Punkten konnte sich Bernold auf dem 6. Rang platzieren. Michael stellte im Anschwingen den Zürcher Teilverbandskranzer Gian Maria Odermatt und im 4. Gang den Eidgenossen Martin Roth. In der Entscheidung um den Kranz konnte er den Glarner Teilverbandskranzer Patrik Feldmann besiegen.

Auch Fabian Ulmann musste sich den ganzen Tag nie das Sägemehl vom Rücken wischen lassen und gewann ebenfalls vier Gänge und stellte zweimal. Dies zunächst im Anschwingen gegen Teilverbandskranzer Reto Koch und gleich nach dem Mittag gegen Martin Grab, den Innerschweizer Gast aus Rothenturm. Im 6. Gang musste er um den Kranz gegen einen weiteren Innerschweizer antreten, diesmal Fabian Trachsler. Ulmann behielt das bessere Ende für sich und hatte schlussendlich 56.75 Punkte auf seinem Notenblatt.

Marco Good gewann im Anschwingen gegen den Appenzeller Eidgenossen Martin Roth und stellte nachher die beiden Gänge vor dem Mittag. Nach der Mittagspause gewann Good gegen Marc Hänni und Mario Tschudi. Im 6. Gang duellierte er sich mit dem Appenzeller Teilverbandskranzer Andrin Poltera um einen Spitzenrang, wobei es zu keiner Entscheidung kam. Good klassierte sich mit 56.50 Punkten auf dem letzten Kranzrang.

Nach fünf Gängen hatten mit Simon Walser, Fabian Bärtsch, Ramon Betschart, Daniel Gasenzer, Jan Mannhart, Janosch Kobler, Ramon Giger sowie Daniel Schegg weitere Schwinger aus unserem Verband Chancen auf den Kranzgewinn. Leider konnten sie im entscheidenden Gang nicht reüssieren und mussten den Heimweg ohne Eichenlaub antreten. Dabei hatten aber insbesondere Betschart und Mannhart regelrechte Herkulesaufgaben und bekamen beide Eidgenossen vorgesetzt. Betschart machte seinem Kontrahenten Roger Rychen lange Zeit das Leben schwer, bevor er kurz vor Ablauf der Zeit doch noch die Überlegenheit des Favoriten aus dem Glarnerland anerkennen musste. Mit dem Thurgauer Eidgenossen Domenic Schneider bekam Jan Mannhart ebenfalls ein Schwergewicht um den Kranz vorgesetzt, wobei auch hier eine Überraschung ausblieb.

Mit Simon Walser, Daniel Gasenzer, Ramon Giger und Daniel Schegg konnten gleich vier Aktive um ihren ersten Kranz kämpfen. Dies lässt für die Zukunft einiges erhoffen. Walser legte im 5. Gang mit Thomas Kuster nichts weniger als einen Teilverbandskranzer auf den Rücken. Im alles entscheidenden 6. Gang musste er dann einen Gestellten gegen Luca Streuli hinnehmen, gleich wie Schegg, der Mathias Jäger stellte. Gasenzer und Giger mussten sich im letzten Gang leider das Sägemehl von ihren Gegnern vom Rücken wischen lassen.

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