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Rheintal-Oberländer Verbandsschwingfest in Gams

30. März 2026

Rheintal-Oberländer Verbandsschwingfest in Gams

Festsieger Werner Schlegel auf den Schultern seiner Verbandskollegen Pascal Heierli und Marcel Räbsamen

Der Toggenburger Spitzenschwinger Werner Schlegel gewann das Rheintal-Oberländer Verbandsfest zum ersten Mal und dies in eindrücklicher Manier. So gewann er fünf Gänge meist souverän. Einzig gegen den Bündner Josias Müller tat er sich im fünften Gang schwer und stellte. Im Schlussgang traf er auf Janosch Kobler. Dieser verlor einzig im zweiten Gang gegen Eidgenosse Marcel Räbsamen und gewann die anderen vier Gänge, im fünften Gang um die Schlussgangqualifikation den Appenzeller Reto Koch. Der Schlussgang war dann allerdings eine kurze Angelegenheit und Schlegel besiegte Kobler im ersten Zug mit Kurz.

Nicht weniger als 6 Eidgenossen traten zum Wettkampf an. Umso erfreulicher das gute Abschneiden der Athleten aus dem Rheintal-Oberländer Verband. Trotz Schlussgangniederlage belegte Kobler Rang 2a. Auf dem dritten Rang klassierten sich die beiden Flumserberger Fabian Bärtsch und Jan Mannhart. Bärtsch stellte zweimal, gegen den Thurgauer Teilverbandskranzer Elias Kundert und Bündner Eidgenossen Christian Biäsch. Die restlichen Gänge gewann er allesamt, den sechsten mit einem «Knie-Tätsch» gegen den Appenzeller Reto Koch. Mannhart verlor gegen die beiden Eidgenossen Marcel Räbsamen und Domenic Schneider, konnte die anderen vier Gänge aber für sich entscheiden.

Mit je vier Siegen, einem gestellten und verlorenen Gang konnten sich der Mittelrheintaler Fabian Ulmann im vierte Rang klassieren. Er musste sich nur von Eidgenosse Christian Biäsch das Sägemehl vom Rücken wischen lassen. Ebenfalls auf Rang vier war Christian Bernold, der im Anschwingen gegen den formstarken Josias Müller verlor. Seine Aufholjagd wurde im fünften Gang von Damian Ott gebremst, ehe er den sechsten Gang wieder gewann.

Zur Freude des Publikums klassierten sich im siebten Rang die beiden Werdenberger Daniel Gasenzer und Kjetil Fausch. Gasenzer gewann gleich vier Mal und hatte nur zwei verlorene Gänge zu verbuchen. Aufgrund durchwegs fehlender Maximalnoten blieb ihm eine bessere Klassierung verwehrt.

Das Schwingfest wurde von der Sportvereinigung Gams mustergültig organisiert. Für die 126 angetretenen Schwinger stand ein prächtiger Gabentempel mit nicht weniger als 3 Lebendpreisen bereits. Trotz nicht idealem Festwetter kamen beachtliche 2100 Zuschauer auf die Sportanlage Pilgerbrunnen.

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