Kranzgewinne für Fabian Ulmann, Ramon Betschart und Marco Good am NOS in Güttingen
28. Juni 2026

Beim 130. Nordostschweizer Schwingfest im Thurgauischen Güttingen standen die beiden Toggenburger Eidgenossen Werner Schlegel und Damian Ott im Schlussgang. Gleich wie schon am St.Galler Kantonalen in Schmerikon bezwang Schlegel seinen Verbandskameraden nach etwas mehr als 6 Minuten mit Fussstich und Nachdrücken am Boden.
Von den 17 angetretenen Rheintal-Oberländern konnten mit Fabian Ulmann, Ramon Betschart und Marco Good erfreulicherweise drei Schwinger vor die Kranzjungfern treten. Während sich Good seinen dritten NOS Kranz sicherte, durften sich Ulmann und Betschart ihren ersten Teilverbandskranz aufsetzen lassen.
Bestklassierter Rheintal-Oberländer war Fabian Ulmann, der vier Gänge gewann und je einmal stellte und verlor. Mit 57.00 Punkten konnte sich Ulmann auf Rang 5f platzieren. Er verlor im Anschwingen gegen den Appenzeller Teilverbandskranzer Thomas Koch und siegte anschliessend der Reihe nach gegen Rouven Dörig, Linard Gantenbein und Sven Poller. Im fünften Gang stellte er gegen den Innerschweizer Gast Lukas Heinzer. In der Entscheidung um den Kranz konnte er den Thurgauer Jérôme Christen besiegen.
Ebenfalls vier gewonnene, sowie je einen gestellten und verlorenen Gang hatte Marco Good auf seinem Notenblatt. Im Anschwingen bekam er es mit dem Berner Gast Reto Thöni zu tun, der sich leider verletzte. Anschliessend wurde Good für den ersten Gang Niklas Lötscher zugewiesen, den er gewann, ebenso gegen Thomas Koch im zweiten Gang. Vor der Mittagspause kam es zur Paarung mit dem Nordwestschweizer Gast Joel Strebel, wobei Marco die Überlegenheit des Freiämter Eidgenossen anerkennen musste und den Gang verlor. Nach der Mittagspause gewann Good gegen Jérôme Christen und stellte im fünften Gang Kilian Kolb. In der Kranzausmarchung duellierte sich Good mit dem Appenzeller Teilverbandskranzer Thomas Kuster und konnte das bessere Ende für sich behalten. Good klassierte sich mit 56.75 Punkten auf Rang 6a.
Ramon Betschart gewann drei Gänge, stellte zweimal und musste sich einmal das Sägemehl vom Rücken wischen lassen. Dies nur vom Berner Spitzenschwinger Fabian Staudenmann im zweiten Gang, dem er erstaunlich lange Paroli bot und dafür mit der Note 8.75 belohnt wurde. Im Anschwingen besiegte Betschart Rico Ackermann und vor dem Mittag auch Loris Näf. Nach dem Mittagessen wurde zweimal gestellt, zunächst gegen Patrick Rüegg und anschliessend gegen den aufstrebenden Glarner Sales Tschudi. In der Entscheidung um den Kranz bekam es Betschart im sechsten Gang mit dem Thurgauer Philipp Peter zu tun. Mit einer wunderbaren Souplesse, wie man sie heute kaum noch sieht, konnte er die Maximalnote 10.00 buchen und belegte den letzten Kranzrang.
Grosses Pech hatte Jan Mannhart, dem trotz vier gewonnener Gänge am Schluss das berüchtigte «Vierteli» zum Kranzgewinn fehlte. Dem Mann vom Flumser Kleinberg verhinderten fehlende Maximalnoten den Gewinn des ersten Teilverbandskranzes.
Nach fünf Gängen ebenfalls noch auf Kranzkurs waren Christian Bernold und Fabian Bärtsch. Beide bekamen im abschliessenden sechsten Gang Nordwestschweizer Gäste zugeteilt. Dabei wurden die beiden Eidgenossen Joel Strebel (gegen Bernold) und Adrian Odermatt (gegen Bärtsch) ihrer Favoritenrolle gerecht und besiegten ihre Oberländer Kontrahenten, die ihre Kranzhoffnungen somit begraben mussten.
